Luftmengenermittlung mittels LuftwechselratenZur Ermittlung der benötigten Luftmenge für die Entlüftung eines Raumes werden bestimmte Faktoren herangezogen. Wichtig ist zunächst die Art und die Bestimmung eines Raumes. Zur Entlüftung beispielsweise eines Lackierraums wird eine höhere Luftmenge erforderlich sein als in einem Badezimer. Die folgenden Informationen sollen Ihnen helfen, die richtige Luftmenge für Ihr Lüftungsproblem zu finden.
Der Rauminhalt:
Als Basis für die Ermittlung der richtigen Luftmenge dient das Raumvolumen, welches sich nach nach der Formel Lange x Breite x Höhe (m) errechnet. Ein Beispiel:
Ein Badezimmer 2m x 3m x 2,5m hoch soll entlüftet werden. Für Bäder wird eine Luftwechselrate von 5-7 empfohlen. Da es sich um einen 2-Personen-Haushalt handelt und daher nicht mit allzu häufigem Duschen gerechnet wird, kann eine Luftwechselrate von 5 angenommen werden. Dies bedeutet, dass errechnete Raumvolumen wird mit der angenommenen LWR von 5 multipliziert. Der benötigte Volumenstrom beträgt somit 75 m3/h. Luftwechselraten:
Art des Raumes
LWR/h
Badezimmer 1
5 - 7
Batterieräume *ex 1
5 - 10
Beizereien 1
5 - 15
Besprechnungsräume 1
5 - 8
Bibliotheken 1
4 - 5
Büroräume 2
4 - 8
Duschen 5
15 - 25
Luftwechselraten (Fortsetzung):
Art des Raumes
LWR/h
Färbereien 1
5 - 15
Farbspritz-/Lackierräume *ex 1
25 - 50
Fotokopierräume 1
10 - 15
Garderoben 3
4 - 6
Gaststätten (ohne
Raucherräume) 2/3 6 - 8
Hörsäle 2
6 - 8
Küchen, privat 1
15 - 25
Küchen, gewerblich 7
15 - 30
Laborräume *ex 8
8 - 15
Montagehallen 1
4 - 8
Raucherräume9
bis 20
Schulräume 1
5 - 8
Schwimmhallen 6
3 - 4
Sitzungsräume 1
6 - 8
Sportstudios, Gyms 1
4 - 8
Theater, Kinos 1
5 - 8
Toiletten privat 4
5 - 8
Toiletten öffentlich 1
5 - 15
Turnhallen 2
4 - 6
Umkleiden 5
6 - 8
Verkaufsräume 3
4 - 8
Wartezimmer 1
4 - 6
Werkstätten mit geringer Luftverschlechterung 3
4 - 6
Werkstätten mit starker Luftverschlechterung 3
10 - 20
Wohnräume 1
3 - 6
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