Berechnung der erforderlichen Luftmenge zur Kompressorkühlung
Bei 20 °C beträgt er 0,335 Wh/m³·K.
- Die thermische Wärmeabgabe des Kompressors [Watt]
- Die maximal zulässige Umgebungstemperatur des Kompressors [°C]
- Die maximale Temperatur der zugeführten Kühlungsluft (meist Außenluft) [°C]

Ausgehend von der Wärmeabgabe des Kompressors [Watt] folgen Sie der grünen, horizontalen Linie, bis diese die entsprechende diagonale, blaue Linie des gesuchten ΔT schneidet. Von diesem Schnittpunkt ausgehend senkrecht nach unten (orange Linie) gibt die erforderliche Luftmenge in m³/h an.
Im Beispiel: max. Außentemp. = 28 °C, max. zulässige Temperatur am Kompressor = 48 °C.
Daraus ergibt sich ein ΔT von 20 °K.
Die Wärmeleistung des Komressors beträgt 500 Watt.
Die erforderliche Luftmenge beträgt folglich 80 m³/h. Ist die max. Außentemperatur mit 38 °C angesetzt, ergibt dies ein ΔT von 10 °K. In diesem Fall ist die erforderliche Luftmenge 160 m³/h.
Praktisches Beispiel:
Ein Kompressorraum einer Eisdiele mit zwei Kompressoren mit je 8 kW soll zur Kompressorkühlung entlüftet werde. Im Hochsommer liegt die Temperatur der Ansaugluft auf der kühlen Nordseite bei max. 30 °C. Die max. zulässige Umgebungstemperatur der Kompressoren beträgt 45 °C. Hieraus ergibt sich ein ΔT von 15 °K.
Im Diagramm verfolgt man die horizontale Linie bei 1000 Watt (1 kW) bis zum Schnittpunkt der diagonalen Linie von ΔT 15K. Von hier geht man senkrecht nach unten und liest beim Luftmengen-Vektor 210 m³/ ab. Dieser Wert wird nun mit der Gesamtleistung der Kompressoren (2 x 8 kW = 16) multipliziert. Die erforderliche Gesamtluftmenge zur Kompressorkühlung beträgt also 3.360 m³/h im Maximum.
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